Stellen Sie Kamera‑Uhren richtig, korrigieren Sie Zeitzonen nach Langstreckenflügen, und konsolidieren Sie Erstellungs‑ und Änderungszeiten. Dokumentieren Sie Korrekturen transparent, damit später nachvollziehbar bleibt, warum Reihenfolgen anders wirken. Achten Sie besonders auf gescannte Fotos, deren Dateidatum oft irreführt. Teilen Sie Ihre kniffligsten Zeitreise‑Fälle in den Kommentaren, damit andere von Ihren Lösungen profitieren und ähnliche Fehler vermeiden.
Definieren Sie wenige Kernkategorien, etwa Personen, Ereignisse, Orte, Aktivitäten und Projekte. Nutzen Sie klare Schreibweisen für Namen und konsistente Ortsbezeichnungen, inklusive Land und Stadt. Prüfen Sie Datenschutzbedürfnisse sensibler Personen, bevor Sie Standortdaten teilen. Verknüpfen Sie Serien mit Gruppen‑Tags, um Varianten leicht zu finden. Mit dieser ruhigen Disziplin wachsen Architekturen, die auch in großen Archiven elegant tragfähig bleiben.
Schreiben Sie wichtige Informationen grundsätzlich in die Dateien oder in standardkonforme XMP‑Sidecars, statt sie nur in Katalogen zu belassen. Testen Sie den Export nach alternativen Programmen und verifizieren Sie, ob Stichwörter, Bewertungen und GPS korrekt ankommen. Planen Sie regelmäßige Katalog‑Backups inklusive Integritätsprüfung. So entgehen Sie Abhängigkeiten und bleiben flexibel, wenn sich Werkzeuge, Abos oder Plattformen verändern.
Halten Sie drei Kopien auf zwei unterschiedlichen Medientypen, davon eine außer Haus oder in der Cloud. Planen Sie wöchentliche inkrementelle Backups und monatliche Komplettsicherungen. Protokollieren Sie Prüfungen und führen Sie eine jährliche Notfall‑Übung durch: Eine echte Wiederherstellung. Erst was sich zurückholen lässt, gilt als gesichert. Automatisieren Sie, wo möglich, und vergeben Sie klare Verantwortlichkeiten im Haushalt oder Team.
Erstellen Sie Hash‑Kataloge für wichtige Ordner und vergleichen Sie sie regelmäßig, um stille Korruption früh zu entdecken. Konsolidieren Sie alte Datenträger, bevor sie unlesbar werden, und dokumentieren Sie Dateiformat‑Konvertierungen. Nutzen Sie WORM‑Speicher für abgeschlossene Projekte. Ein kleiner Routine‑Kalender mit Erinnerungen verhindert Vergessen. Berichten Sie uns, welche Prüftools sich bei Ihnen bewährt haben, damit alle voneinander profitieren.
Ein NAS ist kein Backup, aber eine hervorragende Drehscheibe. Achten Sie auf RAID‑Level, Snapshots, USV‑Schutz und saubere Berechtigungen. Verhindern Sie Index‑Stürme, indem Sie Vorschaubuilds staffeln. Externe Platten sollten gelabelt, katalogisiert und trocken gelagert werden. Prüfen Sie Kabel, Kühlung und Standby‑Verhalten. Diese nüchternen Details entscheiden oft, ob Projekte reibungslos laufen oder regelmäßig ins Stocken geraten.
Richten Sie einen zentralen Importordner ein, in den Kamera‑Karten, Smartphone‑Uploads und Kundenlieferungen zuerst landen. Von dort greifen Regeln, die nach Datum, Gerät und Dateityp sortieren. In dieser Zone passieren erste Prüfungen: Duplikat‑Checks, Zeitkorrekturen, RAW/JPEG‑Paare. Erst nach Freigabe wandern Dateien ins Archiv. Dieser Puffer verhindert Chaos und sorgt für nachvollziehbare Spuren, falls doch einmal etwas schiefgeht.
Nutzen Sie Automatisierungs‑Tools wie Hazel, Power Automate, Shortcuts oder einfache Skripte, um Dateinamen zu vereinheitlichen, Metadaten zu ergänzen und problematische Dateien zu markieren. Definieren Sie klare Ausnahmen, damit wichtige Varianten nicht verschwinden. Pflegen Sie eine kurze, lebende Dokumentation Ihrer Regeln. Dadurch wird Ihr System nicht fragil, sondern resilient, selbst wenn neue Kameras, Telefone oder Arbeitsweisen dazukommen.
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